Vorgang BARMER ab 27. Oktober 2008

An den Vorstandsvorsitzenden der Barmer Ersatzkasse habe ich am 27.10.2008 den folgenden Brief geschrieben

Eckhard K.  Fisseler, Am Mühlenberg 2, 34587 Felsberg schreibt an
Barmer Ersatzkasse
Herr Dr. Johannes Vöcking
Postfach
42271 Wuppertal


 Felsberg, 27.10.2008

Sparsame Barmer Ersatzkasse

Sehr geehrter Herr Dr. Vöcking,

heute habe ich meine Bonuskarte an die zuständige Geschäftsstelle
gesandt. Dabei kam mir der Gedanke, Sie auf eine weitere Sparmöglichkeit
aufmerksam zu machen.

Als ich mit meinen Gelenkschmerzen zum Hausarzt kam, hörte ich, das sei
Arthrose, die sei nicht heilbar und nur mit künstlichen Gelenken könne ich
den ständigen Schmerz überwinden. Damit wollte ich mich nicht abfinden
und machte mich selbst auf die Suche nach einer besseren Lösung. 

Nachdem ich bei meiner Recherche auf das Buch "Die Eiweißspeicherkrankheiten" von Lothar Wendt gestoßen war, wusste ich, was die Ursache ist und konnte mit einer speziellen Ernährungstherapie meine Arthrose heilen. Dazu benötigte ich keine Tabletten und ich ersparte meiner Barmer die Kosten für künstliche Gelenke. 
Mit diesem Wissen gründete ich im Jahr 2000 die Arthrose-Selbsthilfe in
Felsberg und schrieb zunächst eine Broschüre, später ein Buch mit dem
Titel

"Arthrose – Der Weg zur Selbstheilung"

Bis heute konnten damit etwa 8000 Teilnehmer und Leser sich selbst vor
dieser ungeliebten Operation bewahren. 
Über drei Milliarden EURO zahlen unsere Krankenkassen bundesweit dafür
pro Jahr.
Hier mein Vorschlag: Lassen Sie in dem BARMER Magazin für Gesundheit auf
diese Möglichkeit hinweisen. Dafür will ich Ihnen gern ein Exemplar
meines Buches senden, und gemeinsam mit der Redaktion einen geeigneten Text gestalten.
Wenn es uns gelingt, auf diese Weise auch nur einige wenige Patienten
dafür zu gewinnen, kann die BARMER pro Einzelfall etwa 12 bis 15 000 €
einsparen, denn soviel müssen Sie für jedes künstliche Gelenk mit Reha
ausgeben.
Nun bin ich sehr gespannt auf Ihre Antwort.
 

Mit freundlichem Gruß
Eckhard K. Fisseler

Als Antwort darauf bekam ich folgende E-Mail

Mittwoch, 29. Oktober 2008 18:32   

Sehr geehrte Herr Fisseler,

ganz herzlich möchte ich mich - auch im Namen von Dr. Vöcking, für Ihren Brief bedanken. Ihre Schilderung ist in der Tat eindruckvoll und ich muss schon sagen, dass ich neugierig geworden bin. Gern würde ich Ihr Buch lesen und mehr über Ihre Selbsthilfegruppe erfahren. Ich bitte Sie daher, mir ein Exemplar und evtl. weitere Informationen zukommen zu lassen. Bitte verstehen Sie aber auch, dass ich nicht hier und jetzt versprechen kann, ob wir dazu etwas in unserer Mitgliederzeitschrift veröffentlichen. Sobald wir Post von Ihnen haben, wird die Redaktion gemeinsam mit unseren ärztlichen Beratern sorgfältig prüfen, ob und wenn ja wann, eine Veröffentlichung möglich ist.

Unsere Vorsicht hat einen Grund: Wenn in der Mitgliederzeitschrift der BARMER - einer der auflagenstärksten in Deutschland - etwas veröffentlicht wird, hat das für sehr viele Menschen Empfehlungscharakter.

So stolz uns das auf der einen Seite macht, so groß ist auch die Verantwortung, die uns diese Tatsache auferlegt. Dafür bitten wir schon jetzt um Verständnis.

Ich freue mich auf Ihre Post und verbleibe  

mit freundlichen Grüßen
Susanne Rüsberg-Uhrig
Unternehmenssprecherin
Tel.: 018500991421
Fax:018500991459
mobil:0170/7614752
Mail:
presse@barmer.de

Meine Antwort schrieb ich am selben Tag: 

Eckhard K.  Fisseler, Am Mühlenberg 2, 34587 Felsberg

Barmer Ersatzkasse
Herr Dr. Johannes Vöcking
Frau Susanne Rüsberg-Uhrig
Postfach
42271 Wuppertal


 Felsberg, 29.10.2008
22:30 UHR

Sparsame Barmer Ersatzkasse.

Sehr geehrter Herr Dr. Vöcking, sehr geehrte Frau Rüsberg-Uhrig, 

erfreulich, dass Sie nach zwei Tagen schon antworten. Gern sende ich Ihnen ein Freiexemplar meines Buches 

"Arthrose – Der Weg zur Selbstheilung" 

zu Ihrer Information.
Wenn Sie sich auch noch für die wissenschaftlichen Hintergründe interessieren, kann ich mit einer Kopie des Buches von Professor Lothar Wendt "Die Eiweißspeicherkrankheiten" dienen, wofür die ehrenamtlich tätige Arthrose-Selbsthilfe, welche die Kopie dieses 470 Seiten starken Buches aus Spendengeldern bezahlte, allerdings den Kaufpreis von 50,-- € bekommen muss.
Falls Sie noch Fragen haben, bin ich gern zu einem ausführlichen Telefongespräch bereit.
 

Mit freundlichem Gruß 
Eckhard K. Fisseler                                                          Anlage: Das Buch
 

Nachdem ich keine weitere Nachricht bekam, schrieb ich drei Wochen später:

Eckhard K.  Fisseler, Am Mühlenberg 2, 34587 Felsberg

Herr Dr. Johannes Vöcking persönlich, Barmer Ersatzkasse

Lichtscheider Str. 89
42285 Wuppertal

Felsberg, 20.11.2008 

Sparsame Barmer Ersatzkasse Teil 2

Sehr geehrter Herr Dr. Vöcking,

weil ich vermute, dass Sie meinen Brief vom 27.10.2008 selbst nicht gelesen haben, füge ich eine Kopie hier nochmals bei. 

Es geht um eine Entscheidung, die Sie nicht delegieren dürfen, sondern allein treffen müssen. Die Gründe dafür sind einfach: 

1.      Ihrer sehr geehrten Frau Susanne Uhrig fehlt das notwendige Wissen und sie hat keine Zeit, das Buch zu lesen, das dieses Wissen vermittelt, wie sie mir am Telefon sagte. 

2.     Auch dem Arzt Ihres medizinischen Dienstes fehlt dieses Wissen, denn es wurde ihm bei seiner medizinischen Ausbildung nicht vermittelt. So kommt es, dass alle Ärzte (bis auf eine kleine Ausnahme, die Sie an den Fingern einer Hand abzählen können) stereotyp die Aussage machen, Arthrose sei nicht heilbar. Das ist falsch und wurde in über 8000 Fällen in der Arthrose-Selbsthilfe widerlegt.  

      Warum unsere Schulmedizin an diesem falschen Wissen festhält, möge einer besonderen Recherche vorbehalten bleiben. Ein Arzt ist zwar verpflichtet, sich nach seinem Studium regelmäßig weiterzubilden. Das geschieht aber in der Regel durch die Pharma-Industrie, die bei derartigen Veranstaltungen ihre Produkte bekannt macht. Eine Arthrose kann aber nicht mit Tabletten geheilt werden, wie Sie dem Buch "Arthrose – Der Weg zur Selbstheilung" entnehmen können. Wohl aber mit einem speziellen Wissen, das wir von Professor Lothar Wendt übernommen haben. 

Im Internet las ich Ihr Interview. Dort sprachen Sie von einem beginnenden Bewusstseinswandel, gesunder Ernährung, Eigenverantwortung und einem Netzwerk der guten Ideen.

Alle diese Punkte passen sehr gut zur Arbeit der Arthrose-Selbsthilfe
und sie gehören zur Kernaussage meines Buches. Sie haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Worte praktisch umzusetzen. Wir sollten einmal miteinander telefonieren. Unsere Ziele sind identisch. 

Mit freundlichem Gruß

  Eckhard K. Fisseler  

 

Antwort am 17. Dezember 2008

dr. johannes vöcking
Vorsitzender des Vorstandes der Barmer Ersatzkasse
Telefon 018 500 99 2020

Herrn
Eckhard K. Fisseler Am Mühlenberg 2 34587 Felsberg

Sehr geehrter Herr Fisseler,

ich bedanke mich für Ihr Schreiben vom 20.11.2008.

Wir freuen uns, wenn unsere Versicherten mit viel Eigeninitiative nicht nur ihren Ge­sundheitszustand im Auge behalten und aktiv an ihrer Genesung mitarbeiten, so wie Sie es in Ihrem Fall getan haben, sondern ihre Ideen auch einer größeren Gruppe zu­gänglich machen wollen.

Durch die Gründung einer Selbsthilfegruppe beweisen Sie besonderes Engagement, auch anderen Erkrankten mit Ihren Erfahrungen weiterzuhelfen.

Die BARMER ist als Körperschaft öffentlichen Rechts an die Vorgaben des Gemeinsa­men Bundesausschusses (GBA) gebunden. Der GBA setzt sich aus Vertretern der Ärz­teschaft, den Krankenkassen, der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Krankenhausgesellschaft zusammen. Seine Aufgabe ist es, Richtlinien für eine ausrei­chende, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Versicherten zu beschließen. Alle Leistungen, die im Rahmen der gesetzlichen Krankenversorgung vorgesehen sind, werden vom GBA erarbeitet und dienen der BARMER als Grundlage.

Vor dem Hintergrund dieser Vorgaben des GBA hat die BARMER die große Verantwor­tung, in ihrer Mitgliederzeitschrift Informationen zu veröffentlichen, die von den Lesern - in diesem Sinne Versicherten - nicht als Empfehlung für andere, vom GBA nicht gebil­ligte Verfahren verstanden werden könnten.

Eine Veränderung der Vorgaben des GBA liegt nicht im Zuständigkeitsbereich der BARMER.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die BARMER aus oben genannten Gründen keinen Hinweis auf Ihr Buch „Arthrose - Der Weg zur Selbstheilung" veröffentlichen kann.

Ich danke Ihnen nochmals für Ihr Engagement, mit Vorschlägen mit dem Ziel der Kos­tensenkung und Prävention an uns heranzutreten.

Mit freundlichen Grüßen     Johannes Vöcking 

meine Antwort vom 20.12.08

Eckhard K.  Fisseler, an

Herr Dr. Johannes Vöcking persönlich

Sehr geehrter Herr Dr. Vöcking,

für Ihren freundlichen Brief vom 17. Dezember danke ich Ihnen. Ihr Hinweis auf den GBA ist sehr hilfreich für mich, weiß ich doch jetzt, wo ich den Hebel ansetzen muss.

Die Richtlinien des GBA habe ich mir sofort angesehen. Dort wird also entschieden, welche Leistungen von den Krankenkassen bezahlt werden. Ist es nicht so, dass der GBA für mein Anliegen nicht zuständig ist, weil kein Arzt dafür eine Leistung erbringen und demnach auch keine Krankenkasse dafür bezahlen muss? 

Aus der Homepage des GBA habe ich folgendes kopiert:


Die Geschäftsstelle kann auch keine Aussagen zum konkreten Leistungsanspruch im individuellen Einzelfall treffen. Hierfür ist die jeweilige Krankenkasse des Versicherten zuständig. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat keine Befugnis, Einzelfallentscheidungen von Krankenkassen zu kommentieren oder zu ändern.

Demnach hat die Krankenkasse das Recht, im Einzelfall selbst zu entscheiden. Das zu ändern ist der GBA nicht befugt. Oder verstehe ich das falsch?

Die Barmer darf also ihre Versicherten darüber informieren, dass Arthrose heilbar sein kann, wenn der Patient einfach nur seine Ernährung umstellt. Wie so oft in der Bürokratie ist auch das eine Frage der Auslegung. Wenn Sie also den Vorteil für sich verbuchen wollen, mit dieser Patienteninformation den ersten Schritt gemacht zu haben, der zu mehr Gesundheit bei den Patienten und gleichzeitig zu erheblichen Einsparungen bei den Krankenkassen führen kann, dann stimmen Sie einfach zu. Mein Beistand ist Ihnen gewiss.

Über die Details will ich mich gern mit Ihnen austauschen.

Mit freundlichem Gruß     Eckhard K. Fisseler


Bis 11.02.2009 keine Antwort, aber dann, am 16.02.2009: 

Sehr geehrter Herr Fisseler, 

eigentlich ist es nicht zu entschuldigen, dass Sie so lange auf eine Antwort warten mussten, dennoch bitte ich Sie um Nachsicht. Einmal mehr, da wir bei dem abschlägigen Bescheid bleiben müssen, von einer Veröffentlichung in unserer Mitgliederzeitschrift abzusehen. 

Die von Ihnen zitierten "Einzelfallentscheidungen" betreffen den einzelnen Versicherten im Bereich seiner persönlichen medizinischen Vorgeschichte und die damit verbundenen Fragestellungen innerhalb des vom GBA vorgegebenen Leistungsrahmens. Ein (Zitat) "...konkreter Leistungsanspruch im individuellen Leistungsfall" liegt aber bei Ihrem Anliegen  nicht vor. Sie wünschen eine Veröffentlichung in der Mitgliederzeitschrift, die Millionen von Versicherten erreicht, da ist eine Übertragung des Wortsinns "Einzelfallentscheidung" nicht möglich.

All dies ändert nichts an der Tatsache, sehr geehrter Herr Fisseler, dass Ihr persönliches Engagement im Bereich der Prävention und Kostensenkung im Gesundheitswesen große Hochachtung verdient. 

In diesem Sinne verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen 

Dr. Johannes Vöcking

Vorstandsvorsitzender der
der BARMER
Lichtscheider Straße 89 - 95
42285 Wuppertal (Barmen)
Tel.: 018 500 99 2020
Fax: 018 500 99 2029
E-Mail: johannes.voecking@barmer.de

 E-Mail an Frau Dr. Beate Axmann: beate.axmann@g-ba.de 

Sehr geehrte Frau Dr. Axmann, 

als Sprecher der Arthrose-Selbsthilfe (www.arthroseselbsthilfe.de) und Autor des 2005 erstmals erschienenen Buches "Arthrose – Der Weg zur Selbstheilung" bemühe ich mich um eine Verbreitung des bei uns seit dem Jahr 2000 so erfolgreich angewendeten Wissens.  

Es kommt vor, dass eine Krankenkasse es ablehnt, in Ihrem Versichertenmagazin einen entsprechenden Text abzudrucken, mit dem Hinweis auf die Richtlinien des GBA.

Bitte sagen Sie mir, welche Ihrer Richtlinien einen derartigen Hinweis verbietet. 

E. Fisseler 

­­­­­­

17.02.09

Sehr geehrter Herr Dr. Vöcking,

für Ihre freundliche Antwort danke ich Ihnen. Die kleine Verspätung ist unbedeutend.

Soeben habe ich ein ausführliches Telefongespräch mit Frau Dr. Axmann vom GBA beendet. Ihr hatte ich die Frage gestellt, ob eine GBA-Richtlinie die von mir vorgeschlagene Veröffentlichung verbietet. Die Antwort darauf ist ein klares NEIN. Aber sie weist auch gleichzeitig darauf hin, dass die Barmer dazu nicht verpflichtet ist.

Also bleibt mir nur Ihnen zu sagen, dass ich Ihre ablehnende Entscheidung akzeptieren muss. Vielleicht finde ich eine andere Krankenkasse, die für meine Empfehlung offen ist. Darüber werde ich Sie dann informieren.

Mit freundlichem Gruß

Eckhard K. Fisseler

www.arthroseselbsthilfe.de

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Arthrose-Selbsthilfe, Am Mühlenberg 2, 34587 Felsberg
Herr Dr. Johannes Vöcking persönlich,
Barmer Ersatzkasse
Lichtscheider Str. 89
42285 Wuppertal
                                               Felsberg, den 08.06.2009

Sehr geehrter Herr Dr. Vöcking,
sicher erinnern Sie sich an unseren Briefwechsel mit meinem Vorschlag, in Ihrem Magazin einen kleinen Hinweis zu veröffentlichen, dass Arthrose heilbar sein kann, mit einer einfachen Ernährungsumstellung, die keine Medikamente oder Operationen benötigt. Das lehnten Sie ab.

In meiner vorläufig letzten Nachricht vom 17. Februar 2009 hatte ich Ihnen versprochen, dass ich Sie informieren werde, wenn ich eine andere Krankenkasse finde die bereit ist, meine Empfehlung zu übernehmen.

Die BKK Wirtschaft und Finanzen hat nicht nur eine kleine Notiz, sondern ein ganze Seite veröffentlicht. Die finden Sie in der Anlage.

Gleichfalls sende ich Ihnen mit diesem Brief ein Exemplar des gerade erst fertig gewordenen Videos auf DVD mit dem Titel.

"Arthrose Ursachen erkennen und Heilen"

zu Ihrer freien Verfügung. 

Gleichzeitig gebe ich meine Versichertenkarte zurück, denn ich bin jetzt Mitglied in der BKK Wirtschaft und Finanzen in Melsungen.

Mit freundlichem Gruß  

(E.Fisseler)                                                                   Anlagen