In der Wiener Kronen Zeitung erschien am 14.02.2008 auf Seite: 28 der folgende Leserbrief:

Arthrose ist heilbar!
E. K. Fisseler ist der Autor von "Arthrose - der Weg zur Selbstheilung" - Hans- Nietsch Verlag/Breisgau. Er geht von folgender Theorie aus: Der ph-Wert des Menschen ist 7,4 (also leicht basisch). Durch die überwiegende Kost von eiweißhaltigen Nahrungsmitteln lagert der Körper dasselbe ein, so wie er Fett einlagert. Das führt zu den Eiweißdepot-Krankheiten, zu denen auch die Arthrose gehört. Er hat mit seiner Nahrungsumstellung auch Fällen geholfen, die fast keine Knorpelmasse mehr im Gelenk hatten (Stufe 4). Daher schreibt er vier Wochen eine durchgehende vegetarische Kost vor - nach vier Wochen wendet sich das Blatt; die Schmerzen lassen nach, und der Körper baut wieder Knorpelmasse auf. Seine Selbsthilfegruppe hat bisher über 6000 Anwendern geholfen - viele Zuschriften werden im Buch mit voller Adresse, Tel. und E-Mail genannt. Und das Beste: Alle Ratschläge dienen auch der Vorbeugung, sodass wir gar nicht erst erkranken müssen!
Mag. Robert B. Hartwig, Innsbruck

Martin Kriegel Leitung Dokumentation und Bildarchiv
Kronen Zeitung, A-1190 Wien, Muthgasse 2
mailto: archiv@kronenzeitung.at
Tel.: +43/1/36011 – 3395, Fax.: +43/1/36011 - 3239
Alles ist auf www.krone.at

Nach diesem Leserbrief war in Österreich das Buch vorübergehend vergriffen.

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In der Badischen Zeitung erschien am 11. April 2008 dieser Bericht über Selbsthilfegruppen und Ärzte

Die Furcht vor dem Besserwisser in der Praxis

Viele Ärzte meiden die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen – dabei könnten diese mit ihrer Arbeit die Therapie unterstützen VON UNSEREM REDAKTEUR MICHAEL NEUBAUER Selbsthilfegruppen kümmern sich um Menschen mit chronischen Krankheiten wie Asthma, Brustkrebs oder Diabetes, mit kaum erforschten Krankheiten oder auch mit psychischen Problemen. Selbsthilfegruppen helfen Patienten, mit ihrer Krankheit umzugehen. Sie geben ihnen ein Geborgenheitsgefühl, sie unterstützen deren Angehörige, beraten an Info-Ständen und Telefonen, sie bieten oft ein großes Fachwissen über Behandlungsmöglichkeiten. Mindestens 70 000 Selbsthilfegruppen gibt es in Deutschland mit drei Millionen Mitgliedern. Zwei Drittel davon haben ihren Themenschwerpunkt im Bereich Gesundheit. Seit den 1970er Jahren sind überall im Land neue Patienteninitiativen entstanden. Damals wunderten sich zahlreiche Ärzte über diese neuen Gruppierungen. Anfangs schimpften sie sogar über diese „wildgewordenen Patientenhorden'', die anfingen, den etablierten Medizinbetrieb stark zu hinterfragen. Auch heute ist das Verhältnis zwischen Ärzten und Selbsthilfegruppen nicht frei von Spannungen. Viele Ärzte sehen Selbsthilfegruppen als besserwissende Konkurrenz, die ihnen in die Therapie hineinredet und den Patienten vielleicht sogar noch verunsichert. Doch die Zeiten haben sich geändert: Patienten sind zunehmend informierter, sie haben immer mehr das Interesse und das Recht, in medizinische Entscheidungen mit einbezogen zu werden. Deswegen empfehlen auch engagierte Ärzte ihren Patienten mit chronischen Krankheiten, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen. Ärzte können zeitlich entlastet werden Doch wie kann eine Kooperation zwischen Ärzten und Selbsthilfegruppen aussehen? Das war das Thema einer erstmaligen Tagung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in Freiburg. Ein Zusammenspiel beider Seiten ist sinnvoll: Denn seriöse Selbsthilfegruppen können für viele Ärzte und Psychotherapeuten wichtige Partner bei ihrer Arbeit sein. Patienten erweitern in so einer Gruppe ihr Wissen über ihre Krankheit und bekommen Tipps - etwa was den Umgang mit einer Behinderung oder die Versorgung mit Hilfsmitteln betrifft. Oft werden die Patienten motivierter bei ihrer Therapie, ausgeglichener und zufriedener. Ärzte können also durch diese Kooperation zeitlich und inhaltlich entlastet werden. Sie erfahren zudem durch die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen mehr von den Alltagsproblemen ihrer chronisch kranken Patienten. Die Gruppentreffen sind eine Chance: „Diese Gruppendynamik ist für den Umgang mit der Krankheit und den Prozess der Krankheitsbewältigung durch keine ärztliche Maßnahme zu ersetzen und deswegen unerlässlich", sagte der Emmendinger Allgemeinarzt Johannes Fechner. Er sieht Selbsthilfegruppen bei chronisch Kranken längst als eine dritte Säule im Behandlungskonzept. „Die Verknüpfung der erlernten Kompetenz der Vertragsärzte und der erlebten Kompetenz der Teilnehmer von Selbsthilfegruppen stellen einen immensen Gewinn für die ärztliche Behandlung dar." Viele Mitglieder von Selbsthilfegruppen mussten jedoch über solche Worte bei der Tagung lächeln - denn sie erleben die Realität anders. Von einer Einbahnstraße beim Austausch zwischen Ärzten und Selbsthilfegruppen war die Rede: Ärzte wiesen in ihren Praxen immer noch zu selten auf Selbsthilfegruppen hin, ihr Praxispersonal machten sie mit ihnen nicht vertraut. Sie nähmen sich zu wenig Zeit, wenn Gruppen mit ihnen Kontakt aufnehmen möchten. Gute Beispiele, wie etwa an der Freiburger Neurologischen Universitätsklinik, die Schlaganfall-Selbsthilfegruppen Räume anbietet sowie Ärzte für Informations-Veranstaltungen, sind eher selten. Die Bringschuld liege nicht nur bei den Ärzten, sondern auch bei den Selbsthilfegruppen. Sie müssen ihre Grenzen erkennen, sollen den Therapievorschlag des behandelnden Arztes nicht bewerten und zerpflücken. Die Ärzte wünschen sich mehr Verständnis aufseilen der Selbsthilfegruppen für ihre Situation: In der Arztpraxis besteht nicht nur ein starker Kostendruck, sondern auch ein Mangel an Zeit. Gerade dieses Ungleichgewicht der Zeitbudgets ist ein typischer Stolperstein zwischen Ärzten und Mitgliedern der Selbsthilfegruppen. Im Medizinstudium sind Selbsthilfegruppen kein Thema Ärzte und Selbsthilfegruppen müssen sich besser kennenlernen, um die zahlreichen Berührungsängste abzubauen, forderte Bernarda Deufel vom Selbsthilfebüro Freiburg. Noch weiß man wenig über den anderen, noch taucht das Thema Selbsthilfegruppe im Medizinstudium kaum auf. Eine Kooperationsstelle, wie es sie seit kurzem bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg gibt, kann helfen zu vermitteln. Die Tagung (bei der ein Viertel der 120 Teilnehmer aus der Ärzteschaft kam), war ein Anfang. www.kvbawue.de www.patienten-als-partner.de

Dazu schieb ich diesen Leserbrief:
Nach acht Jahren Selbsthilfearbeit liegen folgende Erkenntnisse vor:
·Die Gründung der Arthrose-Selbsthilfe wurde notwendig, weil unsere Ärzte sagten, Arthrose sei nicht heilbar, helfen könne nur ein künstliches Gelenk.
· Intensive Recherchen, die in einem mehrjährigen Selbststudium mündeten, führten zu einem Wissen, das seit über 50 Jahren bekannt ist, aber ständig unterdrückt wurde und wird, weil – so die Aussage einiger Professoren und Ärzte – mit der Erkenntnis, dass wir nur anders essen müssen um gesund zu werden, nichts zu verdienen ist.
· Nicht die Ärzte sind dafür verantwortlich zu machen, sondern übergeordnete Interessengruppen, die ihre Macht dazu missbrauchen, diese wertvollen Erkenntnisse zu unterdrücken, um weiterhin hohe Gewinne mit unserer Krankheit erzielen zu können. Letztlich sehen wir das System als verantwortlich an und eine Regierung, die unfähig ist, solche Fehlentwicklungen zu unterbinden.
· Das Ergebnis nennen wir GAT Ganzheitliche Arthrose-Therapie ®. Nicht nur hilfreich bei Arthrose, sondern – nach Professor Dr. Lothar Wendt – auch bei Zivilisationskrankheiten wie Rheuma, Fibromyalgie, Typ-2-Diabetes, Allergien, Arteriosklerose, Bluthochdruck bis Schlaganfall und Herzinfarkt.
· Unsere Arthrose konnten wir selbst heilen und gleichzeitig die oft auch in Begleitung auftretenden oben genannten Krankheiten. Das war möglich, weil wir die Ursache kennen und jetzt ursächlich und nicht mehr nur symptomatisch behandeln. Jährlich etwa eintausend Patienten haben bisher schon gelernt, sich selbst zu helfen. Anfangs gab es kleine Broschüren, jetzt gibt es das Buch „Arthrose Der Weg zur Selbstheilung“, das eine ausführliche Anleitung enthält.

Im eingangs erwähnten Bericht ist die Rede von „kaum erforschten Krankheiten“. Solche gibt es auch heute noch, aber es wäre schon viel erreicht, wenn die vorliegenden Erkenntnisse über die erforschten Krankheiten umgesetzt und angewendet würden.
Wenn gesagt wird: “Die Selbsthilfegruppen sollen den Therapievorschlag des Arztes nicht bewerten und zerpflücken“, muss die Frage erlaubt sein, warum der Arzt uns nicht sagt, dass z.B. künstliche Gelenke vermeidbar sind, wenn der Patient seine Ernährung umstellt und die GAT Ganzheitliche Arthrose-Therapie ® anwendet. Warum weiß er nicht, was Professor Dr. Lothar Wendt entdeckt und schon 1948 der Ärzteschaft berichtet hat? Das gilt auch für Typ2-Diabetes und kann Insulingaben senken und sogar vermeidbar machen.
Auch Bluthochdruck kann damit ohne Tabletten gesenkt werden.
Ist es da nicht verständlich, wenn Patienten zornig fragen, warum sie erst in einer Selbsthilfegruppe darüber informiert werden?
Mit wachsendem Wissen haben wir mehr und mehr den etablierten Medizinbetrieb hinterfragt. Heute sehen wir den Arzt nicht mehr als untadelbare Obrigkeit und versuchen mit ihm partnerschaftlich die beste Therapie zu finden. Zu selten finden wir ein offenes Ohr und meist fehlt die Bereitschaft, den eigenen Wissensstand zu optimieren. Dass die Kassenärztliche Vereinigung diese Partnerschaft anstrebt, sehen wir als gute Entwicklung.
Eckhard K. Fisseler, 34587 Felsberg, Am Mühlenberg 2, Tel.: 05662 408851 Buchautor und Sprecher der Arthrose-Selbsthilfe www.arthroseselbsthilfe.de

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